Was sind die 5 wichtigsten ICT Schwerpunkte für die nächsten zwei Jahre?

Gemäss einer Studie von MSM-Research wurden in der Schweiz im Jahr 2017 allein im B2B Bereich rund 17'000 Millionen Franken für Kommunikations- und Informationstechnologien (ICT) ausgegeben. Spannend ist nicht nur die Höhe vom Betrag, sondern auch die Zusammensetzung. Die Betriebsausgaben verändern sich: Lagen die Ausgaben von Managed- und Cloud-Services Kosten im Jahr 2014 noch bei rund einem Drittel, so werden diese gemäss Hochrechnung im 2019 auf zwei Drittel ansteigen. Die Digitalisierung verdrängt die Tradition - die bewährten individuellen lokalen Installationen verschwinden zunehmend. Wenn immer möglich streben Unternehmen nach Standardisierung – Standardisierung mit Flexibilität. Dies wird dadurch deutlich, dass immer mehr Unternehmen ihre IT-Leistungen outsourcen.

Diesen Trend stellen wir nicht nur bei den Kommunikations- und Betriebsplattformen fest. Auch bei modernen Hilfsmittel investieren die Firmen. Dabei stehen Projekte mit mobilen Lösungen, das Vereinheitlichen der Unternehmenskommunikation, das Optimieren von Geschäftsprozessen sowie das Investieren in den Ausbau der ERP Lösung im Vordergrund. Die treibende Kraft ist die Digitalisierung und die Kommunikations- und Informationstechnologien sind die Basis. Ohne eine moderne IT Grundlage ist ein Unternehmenswandel in die Digitalisierung nicht möglich.

Gemäss unserer Erfahrung, den Aussagen unserer Kunden und den Befragungen von MSM Research liegen die ICT Schwerpunkte in den folgenden Bereichen:

Datensicherheit
Schliessen von Sicherheitslücken

Der Schutz des Unternehmens steht in den Schweizer Firmen an oberster Stelle. Dies nicht zuletzt aufgrund von immer wieder auftretender Sicherheitsbedrohungen durch Erpresser Software – der sogenannten Ransomware. Allein im Jahr 2016 schätzte die Sicherheitsfirma McAfee die Anzahl von Ransomware-Schädlingen auf 9 Millionen. Seien Sie und Ihre Mitarbeiter auf der Hut vor schädlichen E-Mails und öffnen Sie keine ungeprüften Dokumente. Bei einem Kunden von uns war der Virus beispielsweise als Bewerbungsdossier – eingebettet in einem Worddokument – zugestellt worden.

Wo lauern Gefahren für die Sicherheit? Eine weitere Gefahr stellt eine unzureichend geschützte IT-Infrastruktur dar. In KMU-Betrieben fehlt aufgrund der Schnelllebigkeit vielfach aktuelles Fachwissen. Auch fehlerhafte oder falsch konfigurierte Systeme bergen Gefahren. Es ist unerlässlich über Sicherheitslücken und über Lösungen zu deren Schliessung top informiert zu sein. Lassen Sie in der heutigen Zeit keine Updates aus und verschieben Sie diese auch nicht. Das Risiko und deren Auswirkung – beispielsweise ein Datenverlust oder ein Unterbruch vom System – steht in keinem Verhältnis zum Aufwand für ein Update. Lassen Sie sich hier von einem Profi beraten.

Last but not least: Eine der grössten Sicherheitslücken ist der Mitarbeiter selbst. Hier ist es wichtig, dass gestohlene Passwörter, Mailzugänge, Smartphones sofort gemeldet werden, damit der Zugang vom Systemadministrator deaktiviert werden kann. Auch der Abgang eines Mitarbeiters muss konsequent überwacht und die Zugänge deaktiviert resp. die Passwörter geändert werden. Hier empfehlen wir die Verwendung von Checklisten, damit nichts in Vergessenheit gerät.

Sicher gibt es noch verschiedene andere Handlungsfelder, doch aus unserer Sicht sind das wichtige Massnahmen, die Ihnen bereits eine sehr hohe Sicherheit garantieren und damit verbunden die gewünschte Systemverfügbarkeit sicherstellen.

CRM Ansicht
Mobilität erweitern

Neue Geschäftsmodelle verlangen von den Unternehmen erhöhte Verfügbarkeit von Ressourcen; hier sprechen wir z.B. von Webshops, mit 7 x 24 Stunden Services, von längeren Ladenöffnungszeiten durch ein verändertes Kundenverhalten, von Automatisierungen und Überwachungstools. Die treibende Kraft ist auch hier die Technik und der Wunsch nach einem mobilen und flexiblen Lebensstil. Damit befindet sich auch die Arbeitswelt im Wandel und Mitarbeiter verlangen nach neuen Zeitmodellen und der Möglichkeit mobil zu arbeiten. Arbeitnehmer wollen ihre Arbeitszeit frei einteilen und damit Aufgaben erledigen, wenn diese anfallen und dies unabhängig von Ort und Zeit. In welchen Bereichen investieren unsere Kunden in Verbindung mit Mobilität?

Auftragsgewinnung: Anbindung vom Aussendienst

Die Interaktion mit dem Kunden stellt heute eine wichtige Erfolgskomponente dar. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass ein Verkaufsmitarbeiter auf die Historie, die Dokumente und Verträge eines Kunden zugreifen kann. Bei der Firma Nahrin AG werden beispielsweise sämtliche Prozesse mit der ERP Lösung Microsoft Dynamics NAV abgebildet. Diese moderne ERP-Lösung hat einen Aussendienst Web Client, der es den Verkäufern ermöglicht – neben den genannten Informationen – Auskünfte über Artikel, Preise, Rabatte abzufragen, neue Bestellungen zu erfassen und alte Bestellungen zu kopieren. Resultat: Die Firma Nahrin AG hat durch diese volle Integration, die alte CRM Lösung eliminiert, den Innendienst durch das Wegfallen der Bestellerfassung entlastet und den manuellen Infofluss an den Aussendienst aufgrund von Automatisierungen auf ein Minimum reduziert.

Servicemanagement

Eine immer grössere Bedeutung kommt der Mobilität im Bereich Service Management zu. Serviceaufträge, Kundeninformationen und Objektangaben sind für die Durchführung von Reparatur- und Unterhaltsarbeiten von grösster Wichtigkeit. Die Daten können über Barcode direkt auf dem mobilen Gerät aufgerufen und bearbeitet werden. Über den mobilen Client können objektspezifisch Materialbestellungen vorgenommen und/oder Zeit- und Spesen erfasst werden. Wenn gewünscht werden die Aufträge vom Kunden visiert und in Echtzeit an das zentrale ERP System übermittelt. Nutzen: Die manuellen Schnittstellen werden auf ein Minimum reduziert und entlasten die Auftragsbearbeitung. Dadurch kann eine Firma in viel kürzeren Zyklen Rechnung stellen, da keine Wartezeiten bestehen.

Management Cockpit

Für das Überzeugen von Kunden und das Einschätzen von Risiken werden aussagekräftige Zahlen benötigt. Wir sehen bei vielen KMU-Betrieben, dass die Datenaufarbeitung heute viel zu lange geht und wenn diese dann steht, die Zahlen aus umfangreichen Reports mühsam zusammengesucht werden müssen. Dies wird von vielen Mitarbeiter nicht mehr akzeptiert und sie verlangen:

  • Auf den Prozessschritt abgestimmte Daten in Echtzeit

  • Visualisiert aufbereitet – allenfalls in Form eines Dashboards

  • Jederzeitiges Abrufen der Daten – sprich – mobil und geräteunabhängig

  • Einfache Handhabung – einfache Bedienung

  • Flexibel anpassbar und erweiterbar

Natürlich gibt es viele weitere Beispiele zum Thema Mobilität: Wie etwa die Produktion in der Kägi & Söhne AG. Hier wurden verschiedene Prozesse digitalisiert und die gesamte Logistik automatisiert. Mit Hilfe von iPads kommissioniert der Logistikmitarbeiter von der einfachsten Bestellung bis hin zu SSCC Kommissionierungen.

Ebook Buchhaltungssoftware
Einsatz von IoT (Internet of Things)

Der Einsatz von IoT (Internet of Things) ist in vielen Unternehmen bereits Standard. Der Einsatz von IoT in Verbindung mit neuen Geschäftsmodellen steckt noch in den Kinderschuhen. Hier fehlt es oft an internen Kenntnissen über Prozesse und Technik, damit solche Projekte lanciert werden können. Wo stehen wir heute mit IoT und in welchen Einsatzbereichen profitieren Firmen von IoT Technologien?

In erster Linie geht es darum, die Abläufe effizienter zu gestalten, ein besseres Kundenerlebnis zu schaffen und neue Umsatzmöglichkeiten zu generieren. Was sind die drei wichtigsten Einsatzszenarien?


Überwachen von internen Anlagen Über vorkonfigurierte Lösungen (z.B. Microsoft Azure) können industrielle Anlagen und Geräte über die Cloud verbunden und überwacht werden. Die daraus gewonnenen Daten dienen als Grundlage, die Leistung eines gesamten Betriebes zu optimieren. Selbstverständlich funktioniert dies auch über verschiedene Standorte hinweg.

Remote Überwachungen Bei dieser Anwendung erhalten Sie einen Überblick über Geräte und Sensoren. Die Daten werden in Echtzeit in der Cloud gesammelt und reagieren aufgrund einer vorkonfigurierten Remoteüberwachungslösung. Aufgrund eines definierten Regelwerkes können automatische Aktionen oder Warnungen (z.B. Wärmesensor in einer Tiefkühlanlage steigt von -18° C auf -15° C)

Prädikative Wartung Auch in diesem Beispiel werden Daten von Anlagen und Geräten aufgrund vorkonfigurierter Wartungslösungen gespeichert. In diesem Fall geht es jedoch darum, dass der Support über ein potenzielles Problem vorgängig aufmerksam gemacht wird, bevor dieses tatsächlich eintritt. Mit dem Analysieren dieser Daten können Geräteausfälle vorhergesagt und Anlagen repariert werden, bevor diese tatsächlich ausfallen und hohe Kosten durch Betriebsausfälle und ausserordentliche Reparaturen entstehen.

Jedes «Ding» das hilft, Risiken einzuschränken, Gefahren zu erkennen und Potentiale zu erkennen wird früher oder später über einen Sensor oder eine Kommunikationseinheit verfügen. Hier sprechen wir nicht nur von Kühlschränken, Reifendruckmesser, Klimageräten etc. In Zukunft sprechen wir von Kleidungsstücken, Möbeln, Küchenmaschinen etc.

 

Cloud Computing
Cloud-Computing: Transformation forcieren

Die digitale Transformation ist in der Unternehmenswelt voll im Gange. Auch das Thema Cloud-Computing gehört dazu, da die Cloud verschiedene Transformationen beschreibt, mit denen sich ein Unternehmen auseinandersetzten muss: Welche nutzenbasierten Software Lösungen gibt es? Wo wird die Cloud betrieben? Wo ist mein Risiko und wie kann ich meine Daten und meine Firma schützen? Was will und kann ich überhaupt auslagern? Viele IT-Abteilungen stehen vor der Herausforderung, dass die interne IT keine Ressourcen zur Verfügung hat, die digitale Transformation voranzutreiben. Daher macht sich heute fast jedes Unternehmen Gedanken, welche Prozesse mit welchen Applikationen oder Services in die Cloud verschoben werden können.

Als Alpha Solutions AG erleben wir seit rund 2 Jahren vor allem im KMU-Bereich ein Umdenken und einen klaren Trend vom Wechsel von traditionellen lokalen IT-Betriebsmodellen wie On-Premise hin zu modernen IT-Cloud Szenarien.

Welche Betriebsmodelle kommen heute hauptsächlich zur Anwendung?

1.Private Cloud: Auf die IT-Infrastruktur und die darauf genutzte Software hat nur ein Unternehmen Zugriff. In diesem Fall sprechen wir von einem Hosting Model.

2. Public Cloud: Unternehmen teilen sich die Infrastruktur wie auch die Software aus der Cloud.

3. Hybride Cloud Modelle: Hier sprechen wir von Mischformen. z.B. läuft die ERP Lösung als On-Premise Version (Vorort-Installation) und die CRM Lösung wird aus einer Public Cloud bezogen.

Gemäss einer Studie vom Marktforschungs- und Beratungsunternehmen IDC zeichnet sich ein Trend hin zu einem hybriden Betriebsmodell ab. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Ansatz durchsetzen wird. Dafür spricht die Verbesserung der IT-Sicherheit, die Kosteneinsparungen und die erhöhte Agilität durch bessere Unterstützung der Geschäftsprozesse. Wie gehen wir vor? Die meisten Firmen starten mit einem ersten überschaubaren Projekt und transformieren ihren Mailverkehr auf Exchange Online. Was spricht dafür? Reduktion von Einmalinvestitionen und administrativem Aufwand, Softwareupdates werden automatisiert durchgeführt und das Einführen von einem gepflegten aktualisierten Virenscanner und Spamfilter entfällt.

Damit die Daten im Falle eines Ausfalls trotzdem verfügbar sind, werden heute Applikationen wie z.B. Mailstore (E-Mail Archivierungslösung) eingesetzt; damit ist eine Firma nicht ausschliesslich von der Cloud abhängig sind.

Aber nicht nur der Bezug ändert sich, sondern auch der Dienst: Unternehmen sichern sich ab und beziehen ihre Leistungen in Form von Managed Services und Cloud Lösungen zum monatlichen Fixpreis.

Neben dem Auslagern von Basis-Applikationen gewinnen zusehends Anwendungen mit temporären Charakter und hohen Rechenleistungen an Bedeutung. Nachstehend einige Beispiele für Unternehmensanwendungen:

  • Office 365 inkl. Datenablage
  • Marketingtools wie Newsletter, Trendberechnungen (Social Engagement), Fragebogen
  • Big Data z.B. Auswertungen mit der BI-Lösung Power BI
  • App-Entwicklungen z.B. als erweiterter Arm der ERP Lösung für das Servicemanagement
  • Teamplattformen
  • Office 365
Finanzen Alpha Solutions
Big Data Analytics: Professionelle Analysetools implementieren

Die Nachfrage nach professionellen Tools für dieAnalyse von Daten steigt jährlich. Dahinter steht die latente Unsicherheit der Zukunft und damit die Schwierigkeit Prognosen zu stellen. Mit Hilfe eines modernen Reporting Tools können Daten aus der ERP-Lösung, aus dem Internet, aus derCRM Applikationsowie aus IoT Geräten analysiert und in der gewünschten Form dargestellt werden. Daten dienen als Entscheidungshilfe in den jeweiligen Prozessschritten. Einerseits verlangt dies nach einer vereinfachten und personalisierten Darstellung der Daten und auf der anderen Seite nach der Datenabfrage in Echtzeit. Ob Geschäftsführer, Aussendienstmitarbeiter, Logistiker oder Produktionsleiter – sie alle wollen von überall her auf ihre Daten zugreifen.

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