Cloud Computing für Unternehmen

Cloud Computing ist in aller Munde. Bereits 75 % aller Schweizer Unternehmen beziehen einzelne oder ganzheitliche IT-Leistung aus der Cloud. Die wichtigsten Argumente? Agilität, Effizienzsteigerung und Kosten senken! Hält man sich die Vorteile wie Kosteneinsparung und Flexibilität vor Augen, dann ist dieser Schritt verständlich. Hohe Investitionskosten für Soft- oder Hardware fallen ebenso weg, wie der interne Aufwand für den Unterhalt der IT-Umgebung. Gleichzeitig können Leistungsspitzen flexibel abgefangen werden, ohne dass zusätzlich in Hard- oder Software investiert werden muss.

Während Cloud Computing für ein paar Unternehmen ideal ist, passt Cloud Computing für andere Unternehmen nicht in die strategische Ausrichtung. Finden Sie anhand der folgenden Kriterien heraus, ob Cloud Computing für Ihre Firma in Frage kommt.

Anhand dieser Kriterien können Sie rasch prüfen, ob und wie Cloud Computing für Sie in Frage kommt.

Kriterium 1: Datenschutz – Schutz ihrer sensiblen Daten

Sind Sie im Besitz von sensiblen Unternehmensdaten, wie etwa personenbezogene Daten, Finanzdaten, Patente oder Verträge? Dann müssen Sie sicherstellen können, dass der Cloud-Anbieter den Schutz dieser Daten gewährleisten kann. Achten Sie auch darauf, wo ihre Daten schlussendlich in der Cloud gespeichert werden. Falls Ihre Daten ausserhalb der Schweiz liegen, müssen Sie prüfen, ob Sie nicht gegen Schweizer Datenschutzbestimmungen verstossen. Weiter muss der Cloud-Anbieter den Zugriff auf die unternehmenskritischen Daten sicherstellen, auch im Falle einer Insolvenz des Cloud-Anbieters.

 

Kriterium 2: Ausfallsicherheit

Ist die IT-Umgebung von Ihrem Unternehmen so ausgelegt, dass Sie einen Ausfall der IT-Umgebung abfangen können? Eine stabile IT-Umgebung ist aufwendig. Wenn Sie die IT-Dienste aus der Cloud beziehen, dann lagern Sie die Verantwortung für die Verfügbarkeit und Performance Ihrer IT-Dienste an den Cloud-Anbieter aus. Damit nützen Sie die hoch performante IT-Umgebung vom Cloud-Anbieter, ohne in eine eigene IT-Umgebung investieren zu müssen. Mit dem Bezug von Cloud-Diensten haben Sie eine höhere Ausfallsicherheit der Hardware aufgrund einer leistungsfähigeren unterbrechungsfreien Stromversorgung, Redundanz, Zutrittsschutz etc.

 

Kriterium 3: IT-Kompetenz

Die Technologiezyklen werden immer kürzer und damit der Aufbau von IT-Fachkompetenzen im eigenen Betrieb aufwendiger und kostspieliger. Daher stellt sich die Frage: Wie wichtig ist Ihnen die IT-Kompetenz in Ihrem Unternehmen bzw. lohnt sich der Aufbau einer IT-Kompetenz für Ihr Unternehmen? Mit dem Bezug von Cloud-Diensten beziehen Sie die IT-Kompetenz von extern und damit das ganze IT-Fachwissen vom Cloud-Anbieter. Dadurch sind Sie nicht von eigenen IT-Mitarbeitern abhängig. Wichtig ist damit die Prüfung, ob der Cloud-Anbieter das gewünschte IT-Fachwissen mitbringt und damit verbunden die nötige Erfahrung.

 

Kriterium 4: Skalierbarkeit

Haben Sie Leistungsspitzen im Unternehmen, die Sie schnell und flexibel ausgleichen müssen oder haben Sie über das Jahr verteilt konstant den gleichen Bedarf an IT-Ressourcen? Sind Sie in einer Branche tätig, die schnell auf Wachstum reagieren muss? Mit Cloud Computing können Sie kurzfristig Nutzungsspitzen ausgleichen und bedarfsweise IT-Ressourcen für den gewünschten Zeitraum dazu mieten. Falls Sie Leistungs- und Nutzungsspitzen steuern und flexibel abfangen müssen, dann lohnt sich der Schritt in die Cloud aufgrund der Skalierbarkeit der Dienste.

 

Kriterium 5: Vertrauen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit

Eine effiziente und vertrauensvolle Zusammenarbeit bildet die Grundlage für ein erfolgreiches Outsourcing in der Cloud. Werden Ihre Erwartungshaltung an einen professionellen Support erfüllt? Kriegen Sie die Supportfenster und werden die Tickets in der gewünschten Zeit abgearbeitet? Diese Fragen sind im Detail zu prüfen, damit eine erfolgreiche Zusammenarbeit gewährleistet ist.