Was erwartet uns im Jahr 2017 im Bereich ERP- & CRM-Software?

Was erwartet uns im Jahr 2017 im Bereich ERP- und CRM-Software? Wir haben die wichtigsten Trends, Schwerpunkte und Entwicklungen für Sie zusammengetragen.

Vorsprung durch Wissen

Wissen ist Macht. Daran ändert sich auch im Jahr 2017 nichts. Für Unternehmen von Bedeutung ist jedoch, wie Wissen generiert und eingesetzt wird. Die Unternehmen, die im 2017 aus Informationen und Daten Wissen generieren, gewinnen einen wichtigen Vorsprung gegenüber dem Mitbewerber. Mithilfe intelligenter Analysen und Big Data sind Unternehmen in der Lage Kundenerlebnisse zu verbessern und Angebote bedürfnisgerecht anzupassen. Instrumente, wie etwa Power BI, helfen KMU-Betrieben die Daten, die im ERP-oder CRM-System enthalten sind, auszuwerten. Um einerseits die Interaktion mit dem Kunden zu verbessern und auf der anderen Seite auch die Prozesse zu optimieren. Denn heute zu wissen, was der Kunde morgen will, rückt in greifbare Nähe und stärkt die Bindung zum Kunden.

Wir merken bei unseren Kunden auch das zunehmende Bedürfnis Daten aus dem CRM-Modul oder der CRM-Software auszuwerten. Auch ist das Bedürfnis da, Servicemodule auszubauen und mit dem Wissen und der Erfahrung aus der Vergangenheit anzureichern. So dient das ERP-System auch dazu die Informationen und das Wissen der Mitarbeiter zentral zu sichern. Ein weiterer Trend, der sich abzeichnet ist, dass Maschinendaten detailliert ausgelesen werden, analysiert und in Folge in die Optimierung von Prozessen wieder einfliessen.

Cloud. Cloud. Cloud.

Auch im Jahr 2017 scheint die Cloud, die Antwort auf alle Fragen zu sein. Gemäss dem Marktforschungsinstitut Gartner werden bis zum Jahr 2020 viele Softwarehersteller die "Cloud-first"-Strategie durch eine "Cloud-only“ Strategie ersetzen. Viele Unternehmen haben 2016 den Schritt in die Cloud bereits gemacht und 2017 werden mehr Unternehmen folgen. Die Nachfrage nach Cloud-ERP wächst rapide. Das Marktanalyseunternehmen PAC prognostiziert für den Cloud-ERP-Markt ein Wachstum von weltweit bis zu 30 Prozent. Die Nachfrage nach Cloud-ERP wächst rapide. Verständlich, denn Software aus der Cloud bietet Unternehmen die Freiheit, auf eine IT-Infrastruktur zu verzichten. Mühsame Installationen entfallen ebenso wie aufwendige Wartungen. In vielen Fällen wird das ERP-System in seiner Kernapplikation nicht angetastet, sondern die gewünschten Dienste oder Services werden über externe Cloud Dienste angedockt. In diesem Fall ist es einfach wichtig, dass die ERP-Software den technologischen Anforderungen für die Anbindung entspricht.

Bei 50 % unserer Kunden durften wir bereits mit dem Auslagern von Infrastrukturen und IT-Services beginnen. Allein in den letzten 18 Monaten haben wir über 50 neue Kunden gewonnen, die ihre ERP- und IT-Dienste über uns aus der Cloud beziehen.

 

Plattformunabhängigkeit

Die Bedienung von ERP- und CRM-Anwendungen auf unterschiedlichen Plattformen nimmt in Zukunft eine stärkere Rolle ein. Bis anhin war der Zugang zu ERP-Daten über das Smartphone eingeschränkt, da sich viele Unternehmen aufgrund von Sicherheit und Kompatibilität nicht gewagt haben, dieses Feld zu betreten. Der Zugang von mobilen Endgeräten wurde deshalb vielfach limitiert. Inzwischen sind die mobilen ERP-Anwendungen jedoch gereift und die gewünschten Informationen können zur Verfügung gestellt werden. Damit wird auch der innerbetriebliche Zugriff mit dem mobilen Endgerät zunehmen und die Barrieren für die Nutzung fallen. Denn ERP-Programme müssen ebenso von Tablet oder Smart Phone, wie auch vom Computer aus gesteuert werden können. Die Bedienung muss einfach, schnell und von überall zugänglich sein.

 

Für eine Firma im Lebensmittelbereich implementieren wir eine voll integrierte ERP-Lösung inklusive CRM aus einem Guss. Die 200 Aussendienstmitarbeiter werden über die voll integrierte Microsoft Dynamics NAV Tablet-App angebunden und haben dadurch immer auf die Daten in Echtzeit Zugriff. Adressen und Aufträge können so auch über den Mobilen Client abgerufen werden. Dank Tablet-App rücken Themen wie „Bring your own Device“ gekoppelt an die richtigen Unternehmensrichtlinien wieder näher.

 

 

Kundenbindung 4.0

Social Media, Industrie 4.0, Internet of Things und die Digitalisierung haben in den letzten Jahren die Art und Weise, wie wir mit unseren Kunden interagieren, verändert. Auch auf der Kundenseite hat sich der Anspruch auf qualitativ hochwertige Kundenbeziehungen erhöht. Auf diese Veränderung müssen Unternehmen reagieren können. Darum gewinnen auch CRM-Systeme für KMU-Betrieb immer stärker an Bedeutung. Das CRM-System ist nicht mehr „nur“ eine Adress- und Kontaktverwaltung. Vielmehr helfen CRM-Systeme den Kunden in den Mittelpunkt zu rücken, Daten aktiv auszuwerten, um die Kommunikation und die Bindung zum Kunden zu stärken. Das CRM-System unterstützt Unternehmen die täglichen Arbeiten kundenzentriert zu erledigen. Am Ende vom Tag wird so schlussendlich die Vertriebsproduktivität und die Kundenbindung erhöht.

 

Über die CRM-Software Microsoft Dynamics CRM steuern unsere Kunden ihre Verkaufsaktivitäten z.B. im Service oder über das digitalisierte Nachfassen, wenn sich der Produktezyklus zu Ende neigt. Durch diese einfachen Automatisierungen spart die Organisation Zeit und Kosten.

Die Kundenzufriedenheit rückt 2017 noch stärker ins Zentrum. Unsere Kunden setzen auf ein gezieltes Reklamationswesen und Ticketsystem, um frühzeitig agieren zu können und vor allem um auch digitale Kanäle wie Socia Media zu überwachen. Hier helfen Tools wie Social Engagement um die Zufriedenheit der Kunden laufend zu überwachen.

 

 

Ein perfektes Paar: ERP & CRM

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Unternehmen oft eine Vielfalt von Softwareapplikationen innerhalb der Organisation im Einsatz haben. Dies vereinfacht die Handhabung nicht. Eine direkte Integration von CRM in ERP Software erleichtert vieles, weshalb solche Kombilösungen vermehrt auftreten werden. Denn auch hier gilt, Unternehmen wollen es möglichst effizient und flexibel agieren. Dies fordert vom ERP-System eine flexible, offene Architektur, die auch die einfache Anbindung von Cloud-Applikationen zulässt – auch im Hinblick auf Industrie 4.0 Standards.

 

Immer mehr unserer Kunden setzen auf Microsoft Dynamics NAV in Kombination mit der CRM-Software Microsoft Dynamics CRM. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die ERP-Lösung richtet den Blick auf die innerbetrieblichen Prozesse während die CRM-Software auf die ausserbetriebliche Sicht ausgerichtet ist und ein professionelles und einfaches Marketing sowie ein effizienten Verkauf ermöglicht.

 

 

Unser Fazit:
  • Die Dynamik am ERP- und CRM-Markt hat in den letzten 2 Jahren stark zugenommen. Immer mehr KMU-Betriebe verschieben ein Teil ihrer Dienste in die Cloud.
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    CRM-Systeme und die damit verbundenen Kundendaten verändern die Verkaufsprozesse und gewinnen enorm an Bedeutung.

  • Der Verdrängungsmarkt wird fast in allen Branchen stärker und härter. Neben dem persönlichen Kontakt helfen moderne Softwaretools den digitalen Informationsfluss zu steuern. Dies erfolgt mit CRM Lösungen und damit verbunden mit modernen Marketing Tools.

  • Mitarbeiter wollen zu jedem Zeitpunkt auf ihre (Unternehmens)-Daten zugreifen. Dies verlangt von den Lösungen eine vom Softwarehersteller unabhängige Plattform – ein unabhängiges Betriebssystem – unabhängig von Apple, Microsoft oder Android.

 

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Patrick Glauser
Patrick Glauser

Leiter Verkauf
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