Vorsätze für das neue Jahr! Wer hat sie nicht. Wem verleihen Sie nicht den nötigen Elan für das neue Jahr. Das neue Jahr ist einfach immer ein guter Indikator um Projekte anzupacken, alte Muster überdenken und zu neuen Ufern aufzubrechen. Wir machen das auch und nehmen deshalb die wichtigsten IT-Trends 2016 der Gartner Group unter die Lupe. Denn vor der richtigen Kulisse lassen sich die Weichen für die IT-Umgebung für die nächsten Jahre einfach besser setzen. Technologischer Wandel ist das Zauberwort.

Netzwerk mobiler Endgeräte

Die Zahl und Vielfalt mobiler Endgeräte steigt und beschränkt sich nicht mehr allein auf Smartphones und Tablets, sondern auf Smartwatches, Datenbrillen, Fitnesstracker, intelligente Kühlschränke, High-Tech-Kleidung und Autos mit Internetzugang. So steigt auch die Zahl der Geräte, mit denen wir miteinander kommunizieren oder an Daten kommen. Dieses „Geflecht“ mobiler Endgeräte muss verbessert werden durch die bessere Vernetzung dieser Geräte und die Kooperation der Geräte untereinander.

Vielfalt von Material für den 3D-Druck

Der 3D-Druck ist und bleibt laut Gartner ein strategischer Trend, der uns auch 2016 begleitet. Mittlerweile steht nicht die Möglichkeit in „3D“ zu drucken im Vordergrund, sondern vielmehr die Palette an verwendbaren Material für den 3D Druck. Das Angebot reicht hier von Karbon, Glas, Textilfasern bis hin zu biologischem Material. Der 3D Druck wird somit für mehr Branchen relevant und hält Einzug in der Luftfahrt, Medizin, Automobilindustrie und Energiebranche. Die Auswirkungen dieser Errungenschaft zeigen sich in der Produktionsgeschwindigkeit und Liefermöglichkeit.

Information of Everything

Informationen prasseln in allen Formaten täglich über uns herein. Ob als Text, Audiobeitrag oder Video – das Angebot an Informationen ist riesig. Auch in Zukunft wird die Flut an Informationen über uns hereinbrechen. Die Bedeutung von sensor- und kontextbasierten Daten nimmt in Zukunft zu und führen zu einem umfassenden Angebot an Informationen. Das ist mit „Information Everything“ gemeint. Anspruchsvoll wird die Aufgabe für Unternehmen. Müssen Sie doch geeignete Strategien entwickeln, um diese Informationen aus den verschiedenen Datentöpfen zu konsolidieren und aufbereiten zu können.

Virtuelle Assistenten

Die Errungenschaften auf dem Gebiet des maschinellen Lernens haben Auswirkungen auf viele Bereiche: Neben der Roboter-Forschung werden virtuelle Assistenten wie Google Now, Cortana oder Siri prominenter darin Situationen und individuelle Bedürfnisse zu erkennen. „Statt der Interaktion mit Menüs, Formularen und Buttons spricht der Nutzer in Zukunft immer stärker mit der App“, sieht Gartner als Trend: „In den nächsten fünf Jahren werden wir in sogenannte „Post-App-Phase“ eintreten, in der intelligente Assistenten kontextbasierte Informationen und Handlungsmöglichkeiten übermitteln.“ Diese Technologien entlasten Menschen und ermöglichen es den Menschen sich auf die Arbeiten zu konzentrieren, die von Menschen abhängig ist.

Adaptive Sicherheitsarchitektur

Phishing Mails, Abfangen von Daten, Browser Hacking, Malware: Im Internet lauern vielseitige Gefahren. So spielt die Cyberkriminalität im 2016 für Gartner auch eine bedeutende Rolle. Für die nächsten Jahre gehen die Analysten von einer signifikanten Steigerung der Bedrohung aus. Der vorzeitige, proaktive Schutz vor Attacken muss gewährleistet sein. Schutzmechanismen und neue Analyseverfahren helfen Unregelmässigkeiten frühzeitig zu erkennen.

Fortschrittliche Systemarchitektur

Big Data und die immer stärkere Digitalisierung im Alltag bringen datenverarbeitende Systeme an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Erst mit leistungsfähigen und schnellen Computersystemen können die Vorteile neuer und smarter Technologien genützt werden. Vor diesem Hintergrund gewinnen „neuromorphe“ Computersysteme an Bedeutung. Diese Art von Computersystemen nehmen das menschliche Gehirn und seine Leistungsfähigkeit als Vorbild. Gegenüber klassischen Computersystemen haben „neuromorphe“ Computersysteme flexibel programmierbare Schaltkreise und können so komplexe Rechenleistungen schnell ausführen und sind zudem leistungsfähiger.

App- und Service-Architektur

Gartner prognostiziert mit dieser Trendprognose die Abweichung von monolithischen Systemen in der Software-Entwicklung. Statt der 3-Schicht-Architektur sind Softwaresysteme in Zukunft lose miteinander verbunden und werden damit leichter skalierbar. Relevant ist dieser Trend vor allem für Anwendungsentwickler, denn ausgehend von dieser Beobachtung entwickeln sich neue Architekturen, um agile, flexible und dynamische „Cloudbasierte“ Anwendung liefern zu können.

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Internet of Things Plattform

Das „Internet der Dinge“ wird in den nächsten Jahren noch weiter Einzug in unseren Alltag halten und die Mesh-App und Service Architektur ergänzen. Die Technologien und Standards der „Internet der Dinge“ bilden eine Basis von Funktionen für die Kommunikation, Steuerung und Verwaltung und Sicherung von Endpunkten im Internet der Dinge. Diese Plattformen aggregieren Daten hinter den Kulissen aus architektonischer und technologischer Sicht um „Internet der Dinge“ zu verwirklichen. Die Verwaltung, Sicherheit, Integration anderer Technologien und Standards der „Internet of Things“ Plattform bilden die Basis von Erstellung, Verwaltung und Sicherheitsaspekte. Die Standardisierung wird gemäss Gartner eine der grössten Herausforderungen des Sektors „Internet der Dinge“ bleiben.

Haben Sie Vorsätze für das neue Jahr im Bereich IT-Infrastruktur? Denn egal, ob es um das Einbinden von 3D-Druckern in das Firmennetzwerk geht, Sicherheitssysteme, um sich als Unternehmen vor den Gefahren der Cyberkriminalität zu schützen oder um verschiedene mobile Endgeräte ins Firmennetzwerk einzubinden oder die Leistungsfähigkeit vom Netzwerk zu erhöhen, der technologische Wandel schreitet immer schneller voran. Damit verbunden, wir die entsprechende fachliche Kompetenz benötigt, um die verschiedenen Plattformen, Architekturen und Systeme unter einen Hut zu bringen. Hier definiert sich die Rolle des IT-Dienstleisters auch neu. Im Rahmen der digitalen Transformation ist der IT-Dienstleister nicht mehr der Verwalter von Netzwerken und Hardware sondern der Unterstützter für Unternehmen auf dem Weg in die digitale Transformation.